seit 1987
Gesund Urlaub machen
Montag Abend. Ich stelle fest, dass es mir nicht gelungen ist, am vergangenen Wochenende ausreichend positive Energie aufzunehmen, um die anstehende Arbeitswoche konstruktiv gestalten zu können ohne „Federn lassen“ zu müssen. Von mir aus könnte es morgen schon wieder Samstag sein, der Tag, an dem ich nur manchmal arbeite und der mich nur relativ wenig Kraft kostet. Sonntags halte ich mir in der Regel arbeitsfrei.
Richtig Urlaub machen kann zum Beispiel nach folgendem Schema gestaltet werden:
a. Erholungsurlaub und
b. Bildungsurlaub.
Beide Formen können der Gesundheit zuträglich oder abträglich sein. Ein einfacher Gradmesser für die Güte des vergangenen Urlaubs lässt sich durch die Erkenntnis erzielen:
„Werde ich nach dem Urlaub krank“ oder „Mein Urlaub müsste nach dem Wieder-im Alltag-angekommen-Sein“ noch dauern„ noch eine Pause angehängt bekommen. Beide Arten besagen,
das es kein gesundheitsförderndes Urlaubmachen war.
Man kann zu Hause richtig Urlaub machen, indem man aus den Gepflogenheiten des Alltag aussteigt. Ich führe das hier nicht detailliert aus, weil der normale Handynutzer sicherlich
gleich abwinkt, wenn ich empfehle, das Telefongerät für die Urlaubszeit abgeschaltet zu lassen.
Kurz, Urlaub machen bedeutet: sich zu entspannen und die Lasten des Alltags loszulassen, sich nicht um jemand oder etwas kümmern zu müssen und sich keine Sorgen zu machen, ohne ignorant
zu sein. Dazu ist es notwendig Vertrauen zu haben, Vertrauen in sich selbst: ich komme auch (mal) gut mit mir alleine zurecht und in andere Menschen. Sie kommen auch ohne mich zurecht.
Merke: Wer nicht seiner Natur entsprechend lebt, der erkrankt häufiger und stirbt eher. „Urlaub machen“: abschalten und sich und Andere sich selbst überlassen zu können, ist Lebensquell.
Die Wechselbeziehung von Ernährung und Beziehung(en)
Ein ganzheitliches Weltverständnis, bestehend aus den Bereichen Psyche (Gemüt), Soma (Körper) und Ökosystem (Mitwelt) bietet uns die Möglichkeit, Gesundheit und Krankheit konstruktiver zu verstehen und eher Heilungswege zu finden, als wenn wir nur die fragmentierte Methode des "Messen-wägen-und-Zählens" nutzen.
Bei der Betrachtung der Wechselwirkungen von Ernährung und Beziehungen, wird zum Beispiel deutlich, dass eine schlechte Ernährungsweise und eine negative psychische Verfassung oft dazu führt, dass Krankheiten entstehen und/oder der Tod sich relativ früh einstellt. Wenn wir unsere Ernährung verbessern, so wirkt sich dies auch auf die psychische Verfassung aus. Es kann aber auch geschehen, dass jemand sich gut ernährt, er sich aber in einer immer schlechter werdenden psychischen Verfassung befindet. Andererseits wiederum kommt es vor, dass jemand mit einer guten psychischen Fassung gut mit "Junkfood" ("Müll-essen") gut zurecht kommt, ohne zu erkranken. Aus solchen Beobachtungen heraus bin ich Vertreter der These: "Psyche geht vor Soma" geworden. Das bedeutet zum Beispiel: ab und zu eine supportive Psychotherapie-Sitzung ist sinnvoller als sich der Freude am Essen durch Reduzierung der zugeführten Lebensmittel zu entsagen.
Gute (gefühlvolle, wärmende, zärtliche und konstruktiv streitbare Beziehungen regelmäßig pflegen sind konstruktiver (gesünder) als das Verhalten, jeden Tag in einen Bioladen zu gehen.
Es gibt keinen Stoff, der in derselben Dosis für alle Menschen gleich gut verträglich ist
Ein Tipp für gesunde Freunde der guten Ernährung: Calcium oder Magnesium substituieren?
Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, sollte ruhig skeptisch dem gegenüber sein, was die Werbung verspricht.
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Heilmittel, können aber in bestimmten Fällen dazu benutzt werden, Heilung zu erzielen,
indem sie den Organismus darin unterstützen auf seine natürlich Mobilität zu kommen.
Ein Beispiel: Calciumeinnahme ist empfehlenswert, wenn der Benutzer ein „Schlappi“ ist, also wenig Antrieb und wenig Motivation verspürt,
es ihm an Energie mangelt. Die Einnahme von Magnesium empfiehlt sich, wenn derjenige gedisstresst ist, das heißt; gedanklich und/oder körperlich überfordert ist.
Magnesium kann zum Beispiel helfen, wenn man nicht einschlafen kann. Es beruhigt, ist aber kein Schlafmittel,es hat keine schlafanstoßende Wirkung
Calcium und Magnesium verhalten sich antagonistisch.
Philosophie
Philosophie ist das Streben nach Weisheit. In ihr steckt der altgriechische Wortteil philo-, der „Liebe“, „sich hingezogen fühlen zu jemanden oder etwas“, bedeutet und dem Wort
„sophia“ (Weisheit). Somit ist Philosophie nicht ein Wort für die Weisheit, sondern der Weg dorthin. Dabei ist zu bedenken, dass es nicht nur einen
allgemeingültigen Weg gibt, um sie zu erreichen, sondern viele individuell-ähnliche.
Weisheit ist die Erkenntnis dessen und die Handhabung von dem, was gut (gesund) ist.
Symposien
Es ist sinnvoll bis notwendig zusammenzurücken und uns über unsere guten Ideen auszutauschen und gemeinsam nährende Antworten auf unsere Fragen zu erarbeiten. Dafür können wir auf Telegram Philosophie und Wohlbefinden nutzen, aber letztlich ist es besser sich persönlich zu treffen und auszutauschen.
Im antiken Griechenland war es in Philosophenkreisen üblich sich zu Symposien zusammenzufinden. Einer der Ihrigen war jeweils der Gastgeber.
Man traf sich im Freien oder in Wohnhäusern.
Es gab zwei unterschiedliche Formen:
• das Gastmahl und
• das Trinkgelage.
Beim Gastmahl ging es darum, sich philosophisch auszutauschen, gut zu dinieren und sich durch hochqualifizierte künstlerische Darbietungen:
Tanz, Musik, Akrobatik, Spiele u. Ä. unterhalten zu lassen. Zu trinken gab es Wein, der mittels Quell- oder Brunnenwasser verdünnt wurde. Purer Wein galt beim Gastmahl als Stilbruch.
Beim Trinkgelage ging es letztlich um Wettbewerb: wer kann sich als Rhetoriker am besten profilieren und/oder: wer hält beim Zechen am längsten durch?
Selbstverständnis
Eigentlich sollte es ein "normales" Buch werden: als Publikation in der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet, mit einem Barcode und dem Hinweis "über jede Buchhandlung käuflich zu erwerben" versehen, im DIN A5-Format hergestellt und 100 Seiten stark.
Mein Projekt, dieses Buch, hat für den deutschen Buchmarkt jedoch zwei Fehler:
1. Ich schwimme gegen den Strom und bin Erfahrungsheilkünstler,
2. Es wird kein Bestseller, ist also ökonomisch nicht interessant.
Da ich davon ausgehe, dass es Menschen gibt, die dazu bereit sind, über einen Weg der „Innen- und Außenschau“ sich zu verändern, bin ich auf die Idee gekommen, mein Manuskript als „Lernmaterial“ bereitzustellen.
Beispiele aus dem Inhalt:
- Stimmen gegen den Stillstand
- Philosophie: Suche nach Weisheit
- Das Problem der "Objektivität"
- Der Homo-mensura-Satz
- Seele oder Psyche
- Glaubenssätze
- Warum wir krank werden
- Altern ist keine Krankheit
- Gespräche, die heilen
- Politik
- u. a. m.
© Raimar Ocken, Berlin 2026
Postanschrift: Frankfurter Allee 216 A8.05, D ‒10365 Berlin
Liebe ist
„Liebe ist, wenn die Liebenden auch ohne einander auskommen können. Ist dies nicht gegeben, so sprechen wir von Besitzverhältnissen.“
Raimar Ocken: Artikel „Trauerarbeit“ in: „Wir Heilpraktiker“ Ausgabe 03/2006.
Über mich
Fragmente meines Lebensweges
Etwa 1975 auf Grund eigener fehlerhafter Gesundheit mit Psychosomatik und Philosophie befasst. Was mir sehr geholfen hat.
1981 Durch das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe in Berlin, zum Ergotherapeut examiniert, ab 1982 mehrjährige therapeutische
Berufstätigkeit in der Psychiatrie in Berlin-Reinickendorf und anschließend in einer Einrichtung der Senioren-Tagespflege in Berlin-Neukölln.
1986 Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, gemäß; Heilpraktikergesetz durch das Bezirksamt Reinickendorf
von Berlin.
1987 Niederlassung in eigener Praxis in Berlin-Moabit.
1988 Veröffentlichung meines ersten Artikels mit dem Titel: "Morbus Alzheimer". In den Jahren danach erscheinen etwa 300 weitere Texte zum Themenkomplex:
"Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht" in Fachzeitschriften für Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Ein Beispiel findest du
hier: Über die Schönheit des Älter-Werdens
Hintergrund
Grundlage meines Lebens als Erfahrungsheilkundiger bildet eine Lehre der Ganzheitlichkeit (Psycho-Soma-Ökologie).
Die ganzheitliche Theorie besagt, dass alles mit allem in Wechselwirkung steht. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Krankheit als
ein positives Zeichen, mit dem der Mensch sich und seine Mitwelt unterbewusst darauf aufmerksam machen will, dass in seinem Leben etwas Entscheidendes schief
läuft, das er in Ordnung bringen sollte
Mit zunehmendem Alter vertiefe ich mich zunehmend in die Philosophie der griechischen und römischen Antike.
Impressum
Raimar Ocken, Heilpraktiker
für Ernährung und Beziehung
sowie supportive Psychotherapie und psychosoziale Betreuung
Hinweis: Nur Hausbesuche
Mein Credo
Telefon: (030) 233 618 85
Postanschrift: Raimar Ocken, Frankfurter Allee 216 A8.05, D-10365 Berlin
Website: https://erfahrungsheilkunst.info
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