aktualisiert am 15.10.2026
seit 1987
"Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel für unsere Gesundheit“ ?
Guten Tag, sehr geehrter Herr [...] *
Vor Kurzem bin ich auf Ihre Website aufmerksam geworden. Das hat mich dazu veranlasst, Ihnen diesen Brief zu schreiben.
Frage: Was ist eine gesunde Ernährung?
Um mich vorzustellen, eingangs ein paar Angaben zu meiner Person. [...]
Es hat Jahre gedauert bis ich zu der Erkenntnis kam, dass die Fragestellung: Was macht uns krank? falsch gestellt ist. Sie muss eigentlich lauten:
Warum bildet der Mensch eine Krankheit aus? Was will sein Unterbewusstsein seinem Alltagsbewusstsein zur Aufmerksamkeit bringen?
Anders ausgedrückt:
Krankheit ist eigentlich etwas Gutes, denn sie zeigt auf, dass in der Lebensführung etwas Wesentliches schief läuft, das behoben werden sollte.
Kranksein ist keine Strafe Gottes, nicht zufällig und auch keinen Mikroben geschuldet.
Nun zu der Frage: Was ist "gesunde Ernährung“?
In der Bibel ist unter Matthäus 4.4 zu lesen: "Es steht geschrieben: 'Nicht nur vom Brot lebt der Mensch [...]'". Ich gehe davon aus, dass wir unter "Brot" alle Lebensmittel subsumieren können.
Wir ernähren uns besonders von der positiven Zwischenmenschlichkeit. Als Säuglinge vom Körperkontakt, also vom Fühlen. Nach und nach kommen andere Qualitäten, die unsere Wahrnehmungsorgane uns zur Aufmerksamkeit bringen, hinzu. Wenn der tägliche "Speiseplan" zu wenig menschliche Zuwendung enthält, dann stirbt der Säugling. Stehen nur sehr wenige Nährstoffe (Lebensmittel) auf dem Plan, dann bleibt der Mensch eher klein an Körper und Geist, seine Leistungsfähigkeiten sind gering, was aber nicht zur Folge haben muss, dass er nicht alt wird. [...]
Studien zeigen, dass bei Befragungen von Menschen, die über 100 Jahre alt geworden sind, als Grund für ihr zufriedenes Leben weder gutes Essen und Trinken noch Sport an erster Stelle stehen. Beides wird eher nur selten genannt. Anderes war ihnen wichtiger.
Ich gehe davon aus, dass wir uns hauptsächlich mehr um unser Wohlbefinden und dies im Verbund mit der Mitwelt kümmern müssen. Denn Individuum und Mitwelt wechselwirken miteinander. Was jedoch nicht heißen soll, das wir auf die Nutzung von Nahrungsergänzungsmittel verzichten sollten, wenn sie sinnvoll einsetzbar sind.
Kraft, Freude und Gesundheit wünscht
Raimar Ocken: Erfahrungsheilkünstler und Autor
* Mein hier gekürzt wiedergegebener Brief an die Geschäftsleitung einer Firma für Nahrungsergänzungsmittel, vom 15.10.2026
Die Wechselbeziehung von Ernährung und Beziehung(en)
Ein ganzheitliches Weltverständnis, bestehend aus den Bereichen Psyche (Gemüt), Soma (Körper) und Ökosystem (Mitwelt) bietet uns die Möglichkeit, Gesundheit und Krankheit konstruktiver zu verstehen und eher Heilungswege zu finden, als wenn wir nur die fragmentierte Methode des "Messen-wägen-und-Zählens" nutzen.
Bei der Betrachtung der Wechselwirkungen von Ernährung und Beziehungen, wird zum Beispiel deutlich, dass eine schlechte Ernährungsweise und eine negative psychische Verfassung oft dazu führt, dass Krankheiten entstehen und/oder der Tod sich relativ früh einstellt. Wenn wir unsere Ernährung verbessern, so wirkt sich dies auch auf die psychische Verfassung aus. Es kann aber auch geschehen, dass jemand sich gut ernährt, er sich aber in einer immer schlechter werdenden psychischen Verfassung befindet. Andererseits wiederum kommt es vor, dass jemand mit einer guten psychischen Fassung gut mit "Junkfood" ("Müll-essen") gut zurecht kommt, ohne zu erkranken. Aus solchen Beobachtungen heraus bin ich Vertreter der These: "Psyche geht vor Soma" geworden. Das bedeutet zum Beispiel: ab und zu eine supportive Psychotherapie-Sitzung ist sinnvoller als sich der Freude am Essen durch Reduzierung der zugeführten Lebensmittel zu entsagen.
Gute (gefühlvolle, wärmende, zärtliche und konstruktiv streitbare Beziehungen regelmäßig pflegen sind konstruktiver (gesünder) als das Verhalten, jeden Tag in einen Bioladen zu gehen.
Es gibt keinen Stoff, der in derselben Dosis für alle Menschen gleich gut verträglich ist
Ein Tipp für gesunde Freunde der guten Ernährung: Calcium oder Magnesium substituieren?
Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, sollte ruhig skeptisch dem gegenüber sein, was die Werbung verspricht.
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Heilmittel, können aber in bestimmten Fällen dazu benutzt werden, Heilung zu erzielen,
indem sie den Organismus darin unterstützen auf seine natürlich Mobilität zu kommen.
Ein Beispiel: Calciumeinnahme ist empfehlenswert, wenn der Benutzer ein „Schlappi“ ist, also wenig Antrieb und wenig Motivation verspürt,
es ihm an Energie mangelt. Die Einnahme von Magnesium empfiehlt sich, wenn derjenige gedisstresst ist, das heißt; gedanklich und/oder körperlich überfordert ist.
Magnesium kann zum Beispiel helfen, wenn man nicht einschlafen kann. Es beruhigt, ist aber kein Schlafmittel,es hat keine schlafanstoßende Wirkung
Calcium und Magnesium verhalten sich antagonistisch.
Leben bedeutet für Lebewesen: sich bewegen
Je weniger sie sich Lebewesen bewegen desto mehr nähern sie sich dm Tod. Lebewesen, die sich nicht bewegen, sind tot.
Für Menschen bedeutet das: Sie haben drei Bereiche der Bewegung, die sie möglichst mobil halten („müssen“) wenn sie weitestgehend gesund und möglichst lange leben wollen:
• Emotionalität
• Bildung/Intelligenz
• Motorik (körperliche Bewegung)
Emotional sich in Bewegung zu halten ist, wenn es gut läuft, Lebensquell. Hände zur Begrüßung zu schütteln oder beim Spazierengehen sich an den Händen zu halten erzeugt Wohlbehagen.
Wenn nicht, dann sollte man es lassen. Auch sich gegenseitig in die Arme zu nehmen, kann Freude, und damit Kraft, schenken.
Bildung beinhaltet Neues zu lernen und Altes zu vergessen, denn jeder hat seine eigene Begrenzung des Machbaren. Als Beispiel mit einfachen Worten ausgedrückt:
Wer viel körperlich arbeitet oder mit seinen Geldgeschäften viel Zeit verbraucht, dessen Liebesleben fällt in der Regel eher spärlich aus.
Zur Motorik: Es ist zwar nicht notwendig, joggen zu gehen … aber sich zum Beispiel möglichst alles in die Wohnung liefern zu lassen oder viel Zeit vorm Fernseher
oder Computer zu verbringen ist kontraproduktiv, das heißt, der Gesundheit auf Dauer abträglich.
Hier kannst du meinen dazu passenden Artikel "Preis des Fortschritts" aus dem Jahr 2000: finden.
Möglichkeit zum Gedankenaustausch auf Telegram: Gesundes Berlin.
Philosophie
Philosophie ist das Streben nach Weisheit. In ihr steckt der altgriechische Wortteil philo-, der „Liebe“, „sich hingezogen fühlen zu jemanden oder etwas“, bedeutet und dem Wort
„sophia“ (Weisheit). Somit ist Philosophie nicht ein Wort für die Weisheit, sondern der Weg dorthin. Dabei ist zu bedenken, dass es nicht nur einen
allgemeingültigen Weg gibt, um sie zu erreichen, sondern viele individuell-ähnliche.
Weisheit ist die Erkenntnis dessen und die Handhabung von dem, was gut (gesund) ist.
Gehen
Wie es dir geht, so gehst du. Geh besser, dann geht es dir besser.
Über mich
Fragmente meines Lebensweges
Etwa 1975 auf Grund eigener fehlerhafter Gesundheit mit Psychosomatik und Philosophie befasst. Was mir sehr geholfen hat.
1981 Durch das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe in Berlin, zum Ergotherapeut examiniert, ab 1982 mehrjährige therapeutische
Berufstätigkeit in der Psychiatrie in Berlin-Reinickendorf und anschließend in einer Einrichtung der Senioren-Tagespflege in Berlin-Neukölln.
1986 Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, gemäß; Heilpraktikergesetz durch das Bezirksamt Reinickendorf
von Berlin.
1987 Niederlassung in eigener Praxis in Berlin-Moabit.
1988 Veröffentlichung meines ersten Artikels mit dem Titel: "Morbus Alzheimer". In den Jahren danach erscheinen etwa 300 weitere Texte zum Themenkomplex:
"Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht" in Fachzeitschriften für Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Ein Beispiel findest du
hier: Über die Schönheit des Älter-Werdens
Eine philosophische Grundlage für eine glücklichere und gesünder Gesellschaft
Siehe auch: Gedanken anderer Autoren.
Hintergrund
Grundlage meines Lebens als Erfahrungsheilkundiger bildet eine Lehre der Ganzheitlichkeit
Die ganzheitliche Theorie besagt, dass alles mit allem in Wechselwirkung steht. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Krankheit als
ein positives Zeichen, mit dem der Mensch sich und seine Mitwelt unterbewusst darauf aufmerksam machen will, dass in seinem Leben etwas Entscheidendes schief
läuft, das er in Ordnung bringen sollte
Mit zunehmendem Alter vertiefe ich mich zunehmend in die Philosophie der griechischen und römischen Antike.
Impressum
Raimar Ocken, Heilpraktiker
für Ernährung und Beziehung
sowie supportive Psychotherapie und psychosoziale Betreuung
Hinweis: Nur Hausbesuche
Mein Credo
Telefon: (030) 233 618 85
Postanschrift: Raimar Ocken, Frankfurter Allee 216 A8.05, D-10365 Berlin
Website: https://erfahrungsheilkunst.info
Auf telegram: Gesundes Berlin
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