Raimar Ocken: Erfahrungsheilkunst

"Das Unbekannte ist das, was uns weiterbringt, nicht das Bekannte"


Fotomontage: Menschen in Berlin

Über die Schönheit des Älterwerdens *

Wenn Altwerden keine Krankheit ist,
dann gibt es auch Wege, gesund zu sterben.

Vorwort

All das, was lebt, stirbt eines Tages. Das Sterben und Gestorben-Sein begleitet uns täglich. Demzufolge macht es Sinn, wie ich meine, sich mit dem Themenkomplex: Zeugung, Schwangerschaft, Geburt, Wachstum und Vergehen zu befassen.
Leben ist Bewegung: emotional (gefühlsmäßig), intellektuell (geistig) und motorisch (körperlich). Wir wachsen, gedeihen und vergehen, jeder in seiner eigenen Art und Weise. Es liegt an uns persönlich und am Zustand unserer Mitwelt, was wir aus unserem Leben machen. Jeder sollte seinen freudvollen Lebensweg im Einklang mit der Mitwelt finden, da dies auch Rückwirkung auf die Mitwelt hat, so dass eine Gesamtzufriedenheit entsteht, Die Möglichkeiten sind vielfältig, jedoch ist uns nicht alles möglich.

Philosophie

Philosophie ist das Streben nach Weisheit. In ihr steckt der altgriechische Wortteil philo-, der „Liebe“, „sich hingezogen fühlen zu jemanden oder etwas“, bedeutet und dem Wort „sophia“ (Weisheit). Somit ist Philosophie nicht ein Wort für die Weisheit, sondern der Weg dorthin. Dabei ist zu bedenken, dass es nicht nur einen allgemeingültigen Weg gibt, um sie zu erreichen, sondern viele individuell-ähnliche.
Weisheit ist die Erkenntnis dessen und die Handhabung von dem, was gut (gesund) ist.

Weder soll der Jüngling zögern zu philosophieren noch der Greis müde werden zu philosophieren; denn man ist weder zu jung noch zu alt für die Gesundheit der Seele.
Schreibt der griechische Philosoph Epikur, *342 ‒ †271 v.n.Z, in einem Brief an einen Freund mit dem Namen Menoikeus, übersetzt von Malte Hossenfelder in: „Antike Glückslehren“, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2013, Seite 180.

Vom glückseligen Leben

Anfang der 1980er-Jahre habe ich mir ein Exemplar des Buches: „Vom glückseligen Leben“ von Lucius Annaeus Seneca, erschienen im Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1978, gekauft. Es ist jetzt allerdings nicht mehr am Markt erhältlich. Ein mir wichtiger Satz darin ist folgender: „[...] Man muss der Seele etwas zuliebe tun und ihr bisweilen Muße geben, die ihr als Nahrung und Stärkung dienen soll [...] “ ‒ den ganzen Abschnitt finde ich bis heutzutage großartig.

In anderen Übersetzungen ist er heutzutage zum Beispiel zu finden in:
• „Seneca. Das grosse Buch vom glücklichen Leben“, Anaconda Verlag, Köln 2014, Abschnitt „Von der Gemütsruhe“, Seite 281/282.
• „Seneca. Vom glücklichen Leben“, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 218 (Neuübersetzung), Abschnitt „Über die Seelenruhe“, Seite 72/73.
• „Lucius Annaeus Seneca: Philosophische Schriften II“, Meiner Verlag, Hamburg 1923/1993, Abschnitt „Von der Gemütsruhe“, Seite 109/10.


Ein Stück des Weges gemeinsam gehen

Wer sich von dem, was ich hier schreibe und von Senecas Wort zum Thema „Gemütsruhe/Seelenruhe“ (wie vor) angesprochen fühlt, der möge sich bei mir melden: Kontaktmöglichkeit auf Telegram Philosophie und Wohlbefinden oder per Telefon: (030) 233 618 85.

Wir können:
• In den „Gärten der Welt“, im „Britzer Garten“, im Schlosspark Charlottenburg, im Schöneberger Südgelände … lustwandeln
• Symposien in Form von Gastmahlen durchführen
• Sorgen und Nöte teilen
• philosophieren (über unseren Lebensweg uns austauschen)
• u. a. m.


Was ist Erfahrungsheilkunst?

Erfahrungsheilkunst ist eine Art der Naturheilkunde. Die Art der Persönlichkeit des Heilkundigen und sein Verständnis für die Heilkunst, sind dabei von entscheidender Bedeutung. Als Erfahrungsheilkünstler geht er davon aus, dass er als Person für das, was entstehen soll, wichtig ist. Dieses basiert in weiten Bereichen auf seiner Selbstwahrnehmung, Selbstwertschätzung und Lebenserfahrung als Individuum in einem komplexen Weltgeschehen.
In der Erfahrungsheilkunst weiß der Heilkundige, dass er der Helfer des Hilfebedürftigen ist, nicht derjenige, der heilt, denn letztlich heilt der Erkrankte oder Leidende sich selbst ‒ oder er bleibt wie er ist. Erfahrungsheilkunst ist keine universitäre Wissenschaft und nicht standardisierbar. Das Heilungsgeschehen ist auch davon abhängig wie/ob Patient und Heilkundiger miteinander harmonisieren und die Mitwelt damit umgeht.


Über mich

Fragmente meines Lebensweges

Etwa 1975 auf Grund eigener fehlerhafter Gesundheit mit Psychosomatik und Philosophie befasst. Was mir sehr geholfen hat.
1981 Durch das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe in Berlin, zum Ergotherapeut examiniert, ab 1982 mehrjährige therapeutische Berufstätigkeit in der Psychiatrie in Berlin-Reinickendorf und anschließend in einer Einrichtung der Senioren-Tagespflege in Berlin-Neukölln.
1986 Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, gemäß; Heilpraktikergesetz durch das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin.
1987 Niederlassung in eigener Praxis in Berlin-Moabit.
1988 Veröffentlichung meines ersten Artikels mit dem Titel: "Morbus Alzheimer". In den Jahren danach erscheinen etwa 300 weitere Texte zum Themenkomplex: "Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht" in Fachzeitschriften für Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Ein Beispiel findest du hier: Über die Schönheit des Älter-Werdens

Hintergrund

Grundlage meines Lebens als Erfahrungsheilkundiger bildet eine Lehre der Ganzheitlichkeit (Psycho-Soma-Ökologie).
Die ganzheitliche Theorie besagt, dass alles mit allem in Wechselwirkung steht. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Krankheit als ein positives Zeichen, mit dem der Mensch sich und seine Mitwelt unterbewusst darauf aufmerksam machen will, dass in seinem Leben etwas Entscheidendes schief läuft, das er in Ordnung bringen sollte
Mit zunehmendem Alter vertiefe ich mich zunehmend in die Philosophie der griechischen und römischen Antike.

Begriffserklärungen, gegenwartsbezogen

Impressum

Foto, das mich zeigt

Raimar Ocken, Berlin
Telefon: (030) 233 618 85
Email: raimarocken@posteo.de
Auf Telegram: Philosophie und Wohlbefinden

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Schlussbetrachtung

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