aktualisiert am 29.10.2026
seit 1987
Angst
Angst haben zu können ist für Menschen und manche Tierarten lebensnotwendig, denn Angst ist eine Schutzfunktion. Wer oft oder Immer spürbare Angst hat, also unter
ihr leidet, sollte sich darum bemühen, seine Angst zu verstehen und lernen, sie abzubauen.
Das Problem in einer Leistungsgesellschaft, wie sie in den Ländern der westlichen Wertewelt vorherrscht, ist, dass manche Menschen versuchen ihre Angst zu
reduzieren oder gar loszuwerden, indem sie die Angst anderer erhöhen und ausnutzen.
Mein Gott straft nicht
Warum sollte er strafen, welchen Nutzen hätte er davon? Er ist kein Mensch.
Gott ist Schöpfer, Urkraft. Nachdem Gott die Schöpfung vollendet hatte, hat Gott sich in die Position des Beobachters und des Lebensenergie-Spenders begeben.
Diese Energie können wir nutzen, um kraftvoll durch das Leben zu schreiten. Je weniger Lebensenergie wir in uns haben, desto kraftloser sind wir an Geist und Körper.
Ist die Energie aufgebraucht, dann sind wir gestorben. Es liegt also an uns, uns immer wieder rechtzeitig zu erfrischen.
Was Gott uns mit auf den Weg gegeben hat, ist die Erkenntnis von Gut und Böse. Somit liegt es in unserem Wesen, Gutes und/oder Schlechtes zu tun.
Es liegt an uns, wie wir damit umgehen: wie wir uns für Gutes loben und für Schlechtes strafen.
Ich komme in keine Hölle, wenn ich mal gestorben bin. Hölle gibt es nur im Diesseits. Schauen wir uns um.
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Die Wechselbeziehung von Ernährung und Beziehung(en)
Ein ganzheitliches Weltverständnis, bestehend aus den Bereichen Psyche (Gemüt), Soma (Körper) und Ökosystem (Mitwelt) bietet uns die Möglichkeit, Gesundheit und Krankheit konstruktiver zu verstehen und eher Heilungswege zu finden, als wenn wir nur die fragmentierte Methode des "Messen-wägen-und-Zählens" nutzen.
Bei der Betrachtung der Wechselwirkungen von Ernährung und Beziehungen, wird zum Beispiel deutlich, dass eine schlechte Ernährungsweise und eine negative psychische Verfassung oft dazu führt, dass Krankheiten entstehen und/oder der Tod sich relativ früh einstellt. Wenn wir unsere Ernährung verbessern, so wirkt sich dies auch auf die psychische Verfassung aus. Es kann aber auch geschehen, dass jemand sich gut ernährt, er sich aber in einer immer schlechter werdenden psychischen Verfassung befindet. Andererseits wiederum kommt es vor, dass jemand mit einer guten psychischen Fassung gut mit "Junkfood" ("Müll-essen") gut zurecht kommt, ohne zu erkranken. Aus solchen Beobachtungen heraus bin ich Vertreter der These: "Psyche geht vor Soma" geworden. Das bedeutet zum Beispiel: ab und zu eine supportive Psychotherapie-Sitzung ist sinnvoller als sich der Freude am Essen durch Reduzierung der zugeführten Lebensmittel zu entsagen.
Gute (gefühlvolle, wärmende, zärtliche und konstruktiv streitbare Beziehungen regelmäßig pflegen sind konstruktiver (gesünder) als das Verhalten, jeden Tag in einen Bioladen zu gehen.
Leben bedeutet für Lebewesen: sich bewegen
Je weniger sie sich Lebewesen bewegen desto mehr nähern sie sich dm Tod. Lebewesen, die sich nicht bewegen, sind tot.
Für Menschen bedeutet das: Sie haben drei Bereiche der Bewegung, die sie möglichst mobil halten („müssen“) wenn sie weitestgehend gesund und möglichst lange leben wollen:
• Emotionalität
• Bildung/Intelligenz
• Motorik (körperliche Bewegung)
Emotional sich in Bewegung zu halten ist, wenn es gut läuft, Lebensquell. Hände zur Begrüßung zu schütteln oder beim Spazierengehen sich an den Händen zu halten erzeugt Wohlbehagen.
Wenn nicht, dann sollte man es lassen. Auch sich gegenseitig in die Arme zu nehmen, kann Freude, und damit Kraft, schenken.
Bildung beinhaltet Neues zu lernen und Altes zu vergessen, denn jeder hat seine eigene Begrenzung des Machbaren. Als Beispiel mit einfachen Worten ausgedrückt:
Wer viel körperlich arbeitet oder mit seinen Geldgeschäften viel Zeit verbraucht, dessen Liebesleben fällt in der Regel eher spärlich aus.
Zur Motorik: Es ist zwar nicht notwendig, joggen zu gehen … aber sich zum Beispiel möglichst alles in die Wohnung liefern zu lassen oder viel Zeit vorm Fernseher
oder Computer zu verbringen ist kontraproduktiv, das heißt, der Gesundheit auf Dauer abträglich.
Hier kannst du meinen dazu passenden Artikel "Preis des Fortschritts" aus dem Jahr 2000: finden.
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Philosophie
Philosophie ist das Streben nach Weisheit. In ihr steckt der altgriechische Wortteil philo-, der „Liebe“, „sich hingezogen fühlen zu jemanden oder etwas“, bedeutet und dem Wort
„sophia“ (Weisheit). Somit ist Philosophie nicht ein Wort für die Weisheit, sondern der Weg dorthin. Dabei ist zu bedenken, dass es nicht nur einen
allgemeingültigen Weg gibt, um sie zu erreichen, sondern viele individuell-ähnliche.
Weisheit ist die Erkenntnis dessen und die Handhabung von dem, was gut (gesund) ist.
Heilung
"Ein Patient sollte sich jedes Mal, wenn ihn ein Arzt gesehen hat, besser fühlen."
Aussage einer sibirischen Ärztin, wiedergegeben in dem Buch: "Die verlorene Kunst des Heilens.
Anleitung zum Umdenken", des US-amerikanischen Kardiologen Prof. Dr. med. Bernard Lown, übersetzt von Helga Drews, Suhrkamp Verlag Stuttgart, 17. Auflage 2022, Seite 117.
Über mich
Fragmente meines Lebensweges
Etwa 1975 auf Grund eigener fehlerhafter Gesundheit mit Psychosomatik und Philosophie befasst. Was mir sehr geholfen hat.
1981 Durch das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe in Berlin, zum Ergotherapeut examiniert, ab 1982 mehrjährige therapeutische
Berufstätigkeit in der Psychiatrie in Berlin-Reinickendorf und anschließend in einer Einrichtung der Senioren-Tagespflege in Berlin-Neukölln.
1986 Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, gemäß; Heilpraktikergesetz durch das Bezirksamt Reinickendorf
von Berlin.
1987 Niederlassung in eigener Praxis in Berlin-Moabit.
1988 Veröffentlichung meines ersten Artikels mit dem Titel: "Morbus Alzheimer". In den Jahren danach erscheinen etwa 300 weitere Texte zum Themenkomplex:
"Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht" in Fachzeitschriften für Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Ein Beispiel findest du
hier: Über die Schönheit des Älter-Werdens
Eine philosophische Grundlage für eine glücklichere und gesünder Gesellschaft
Siehe auch: Gedanken anderer Autoren.
Hintergrund
Grundlage meines Lebens als Erfahrungsheilkundiger bildet eine Lehre der Ganzheitlichkeit
Die ganzheitliche Theorie besagt, dass alles mit allem in Wechselwirkung steht. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Krankheit als
ein positives Zeichen, mit dem der Mensch sich und seine Mitwelt unterbewusst darauf aufmerksam machen will, dass in seinem Leben etwas Entscheidendes schief
läuft, das er in Ordnung bringen sollte
Mit zunehmendem Alter vertiefe ich mich zunehmend in die Philosophie der griechischen und römischen Antike.
Impressum
Raimar Ocken, Heilpraktiker
für Ernährung und Beziehung
sowie supportive Psychotherapie und psychosoziale Betreuung
Hinweis: Nur Hausbesuche
Mein Credo
Telefon: (030) 233 618 85
Postanschrift: Raimar Ocken, Frankfurter Allee 216 A8.05, D-10365 Berlin
Website: https://erfahrungsheilkunst.info
Auf telegram: Gesundes Berlin
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