Über die Schönheit des Älterwerdens *
Vorwort
All das, was lebt, stirbt eines Tages. Das Sterben und Gestorben-Sein begleitet uns täglich. Demzufolge macht es Sinn, wie ich meine, sich mit dem Themenkomplex: Zeugung, Schwangerschaft, Geburt, Wachstum und Vergehen zu befassen.
Einführung
Etwa 1975 habe ich damit begonnen, mich auf Grund eigener fehlerhafter Gesundheit mit Psychosomatik und Philosophie zu befassen. Was mir sehr geholfen hat.
Anfang 1982 fing ich an, als Therapeut in einer großen Westberliner Nervenklinik zu arbeiten, ein paar Jahre später in einer Seniorentagespflege-Einrichtung.
Das hat mich zu der Erkenntnis geführt, das Psychosomatik nicht ausreichend ist, wenn wir uns selbst und allgemein Gesundheit und Krankheit verstehen wollen. Es ist notwendig,
den Faktor Mitwelt (Umwelt) einzubeziehen.
Auf dieser Grundlage habe ich die Theorie der „Psycho-Somato-Ökologie" entwickelt, die besagt: Alles steht mit Allem wechselwirkend in Verbindung.
Eine Erläuterung der Theorie findest du hier: Grafik.
Mit zunehmendem Alter habe ich mich vermehrt der Philosophie des antiken Griechenlands und Roms zugewandt.
Vom glückseligen Leben
Anfang der 1980er-Jahre habe ich mir ein Exemplar des Buches: „Vom glückseligen Leben“ von Lucius Annaeus Seneca, erschienen im Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1978, gekauft. Es ist jetzt allerdings nicht mehr am Markt erhältlich. Ein mir wichtiger Satz darin ist folgender: „[...] Man muss der Seele etwas zuliebe tun und ihr bisweilen Muße geben, die ihr als Nahrung und Stärkung dienen soll [...] “ ‒ den ganzen Abschnitt finde ich bis heutzutage großartig.
In anderen Übersetzungen ist er heutzutage zum Beispiel zu finden in:
• „Seneca. Das grosse Buch vom glücklichen Leben“, Anaconda Verlag, Köln 2014, Abschnitt „Von der Gemütsruhe“, Seite 281/282.
• „Seneca. Vom glücklichen Leben“, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 218 (Neuübersetzung), Abschnitt „Über die Seelenruhe“, Seite 72/73.
• „Lucius Annaeus Seneca: Philosophische Schriften II“, Meiner Verlag, Hamburg 1923/1993, Abschnitt „Von der Gemütsruhe“, Seite 109/10.
Philosophie
Philosophie ist das Streben nach Weisheit. In ihr steckt der altgriechische Wortteil philo-, der „Liebe“, „sich hingezogen fühlen zu jemanden oder etwas“, bedeutet und dem Wort
„sophia“ (Weisheit). Somit ist Philosophie nicht ein Wort für die Weisheit, sondern der Weg dorthin. Dabei ist zu bedenken, dass es nicht nur einen
allgemeingültigen Weg gibt, um sie zu erreichen, sondern viele individuell-ähnliche.
Weisheit ist die Erkenntnis dessen und die Handhabung von dem, was gut (gesund) ist.
Ein Stück des Weges gemeinsam gehen
Wer sich von dem, was ich hier schreibe und von Senecas Wort zum Thema „Gemütsruhe/Seelenruhe“ (wie vor) angesprochen fühlt, der möge sich bei mir melden: Kontaktmöglichkeit auf Telegram Philosophie und Wohlbefinden oder per Telefon: (030) 233 618 85.
Wir können:
• In den „Gärten der Welt“, im „Britzer Garten“, im Schlosspark Charlottenburg, im Schöneberger Südgelände … lustwandeln
• Symposien in Form von Gastmahlen durchführen
• Sorgen und Nöte teilen
• philosophieren (über unseren Lebensweg uns austauschen)
• u. a. m.
Was ist Erfahrungsheilkunst?
Erfahrungsheilkunst ist eine Art der Naturheilkunde. Die Art der Persönlichkeit des Heilkundigen und sein Verständnis für die Heilkunst, sind dabei von entscheidender Bedeutung.
Als Erfahrungsheilkünstler geht er davon aus, dass er als Person für das, was entstehen soll, wichtig ist.
Dieses basiert in weiten Bereichen auf seiner Selbstwahrnehmung, Selbstwertschätzung und Lebenserfahrung als Individuum in einem komplexen Weltgeschehen.
In der Erfahrungsheilkunst weiß der Heilkundige, dass er der Helfer des Hilfebedürftigen ist, nicht derjenige, der heilt, denn letztlich heilt der Erkrankte oder Leidende sich
selbst ‒ oder er bleibt wie er ist. Erfahrungsheilkunst ist keine universitäre Wissenschaft und nicht standardisierbar. Das Heilungsgeschehen ist auch davon abhängig wie/ob
Patient und Heilkundiger miteinander harmonisieren und die Mitwelt damit umgeht.
Über mich
Weg
1981 in Westberlin, durch das Landesprüfungsamt für Gesundheitsberufe Berlin, zum Ergotherapeut examiniert, ab 1982 mehrjährige therapeutische
Berufstätigkeit in der Psychiatrie in Berlin-Reinickendorf und anschließend in einer Einrichtung der Senioren-Tagespflege in Berlin-Neukölln.
1986 Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, gemäß; Heilpraktikergesetz durch das Bezirksamt Reinickendorf
von Berlin.
1987 Niederlassung in eigener Praxis in Berlin-Moabit.
1988 wurde mein erster fachlicher Artikel veröffentlicht. Er trug den Titel: "Morbus Alzheimer". In den Jahren danach erschienen etwa 300 weitere Texte zum Themenkomplex:
"Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit aus ganzheitlicher Sicht" in Fachzeitschriften für Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Ein Beispiel findest du
hier: Über die Schönheit des Älter-Werdens
Ich bin den Philosophen der antiken griechischen Schulen der Stoiker, Epikureer und Skeptiker zugeneigt.
Hintergrund
Grundlage meines Lebens als Erfahrungsheilkundiger bildet eine Lehre der Ganzheitlichkeit (Psycho-Somato-Ökologie).
Die ganzheitliche Theorie besagt, dass alles mit allem in Wechselwirkung steht. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Krankheit als
ein positives Zeichen, mit dem der Mensch sich und seine Mitwelt unterbewusst darauf aufmerksam machen will, dass in seinem Leben etwas Entscheidendes schief
läuft, das er in Ordnung bringen sollte
Impressum
Raimar Ocken, Berlin
Telefon: (030) 233 618 85
Email: raimarocken@posteo.de
Auf Telegram: Philosophie und Wohlbefinden
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Schlussbetrachtung
Leben ist Bewegung: emotional (gefühlsmäßig), intellektuell (geistig) und motorisch (körperlich). Wir wachsen, gedeihen und vergehen, jeder in seiner eigenen Art und Weise. Es liegt an uns persönlich und am Zustand unserer Mitwelt, was wir aus unserem Leben machen. Jeder sollte seinen freudvollen Lebensweg im Einklang mit der Mitwelt finden, da dies auch Rückwirkung auf die Mitwelt hat, so dass eine Gesamtzufriedenheit entsteht, Die Möglichkeiten sind vielfältig, jedoch ist uns nicht alles möglich.
Diese Website ist wie eine Flaschenpost, die ein Schreiber ins Meer gibt, ohne zu wissen, wo sie anlandet und wie der Inhalt aufgenommen wird.
Wer mir darüber etwas mitteilen möchte, der ist dazu recht herzlich eingeladen.
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